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Das machen wir
PAULAs zehnter Geburtstag

Wir möchten Sie hiermit herzlichst zu den Festveranstaltungen anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Kunstschule PAULA Worpswede e.V. einladen!

„Paula = 10“, so ist das Motto unserer Festwochen, die ein vielfältiges und spannendes Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bieten.

• Da wäre zunächst der Kunstwettbewerb „Paula = 10“. Der Abgabetermin ist der 15. Juli 2010. Die Ausstellungseröffnung der Arbeiten und Prämierung ist am 29. Juli um 17 Uhr in den Räumen der Volksbank Worpswede. Bis zum 8. August können Sie sich die Werke ansehen.

Hier die Informationen zu unserer Ausschreibung mit Klick auf das Bild:



• Dann folgt in der Kunstschule eine Woche mit Offenen Ateliers, kostenloses Schnuppern für alle: Drei Angebote täglich vom 30. Juli bis 3. August laden zum Ausprobieren von Bildhauerei, Malerei, Graffiti, Zeichnen und Tonmodellieren ein.

Näheres bitte auf das Bild klicken.


• Die Ausstellung mit Werken aus 10 Jahren Kunstschule, Arbeiten unserer Dozenten, sowie verschiedenen Mitmach-Aktionen zur gleichfalls 10. Open Air Galerie wird am 8. August um 14 Uhr in den Räumen der Galerie „Altes Rathaus“ eröffnet und dort 14 Tage lang zu sehen sein. Den Abschluss bildet die große Geburtstagsfeier am 21. August ab 15 Uhr mit Theater, Musik, Kunstaktionen und einer ganzen Menge Spaß rund um die Kunstschule und die Galerie „Altes Rathaus“.

Es wäre schön, Sie bei einer oder mehreren dieser Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Wir freuen uns auf Sie!

P.S. Die Kunstschule Paula stellt ihre Kunstschätze zur stillen Auktion! psss...
Erwerben Sie eines oder mehrere der Werke und werden Sie Paulas guter Freund oder Freundin.
Mit einem Klick auf Auktion können Sie die Kunstwerke betrachten.

P.S. Der Norddeutsche Rundfunk hat uns besucht, um über unser Jubiläum und unsere Aktivitäten zu berichten. Einen kleinen Auszug können Sie mit einem Klick auf PAULA hören.





PAULAS Anliegen
Kinder brauchen die Erfahrung der Veränderbarkeit und der Gestaltungsmöglichkeit ihrer Umwelt. Viel zu oft ist alles vorgedacht, fertig geplant und fertig gestellt. Die technische Entwicklung und die Wirklichkeit aus zweiter Hand über den Fernseher, den Computer und den Game-Boy nehmen immer mehr Einfluss auf Kindheit und Alltag. Schule bevorzugt rationales Denken in bewertbaren Kategorien. Auf der Strecke bleiben das Vertrauen in unser intuitives Wissen, das Durchschauen gesellschaftlich bedeutsamer Zusammenhänge, Erfahrungen unserer Selbstwirksamkeit und die Freude am Gestalten, die unsere großen Helfer auf dem Weg zur Entfaltung kreativer Kräfte sind.
Paula unterstützt alles, was Intuition und Kreativität fördert: individuelle Wahrnehmung, Sensitivität, Eigeninitiative, Konzentrationsfähigkeit, Fantasie, Entspannung, Kommunikation, Ausdrucksfähigkeit, Verstehen, Identität, Individualität - und den nötigen Mut dazu.
In den Kursen, Workshops, Aktionen und Projekten werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Kunst heran geführt. Individuelle Gestaltungsfähigkeit, Fantasie und Kreativität werden gefordert, künstlerische Techniken vermittelt und erweitert. Das Verständnis für Kunst und deren Bedeutung für das kulturelle Leben werden gefördert. Die Teilnehmer erhalten Anregungen und Möglichkeiten, ihre Umwelt, ihre Geschichte, ihre kulturellen Besonderheiten, ihre Erfahrungen und Sichtweisen mit künstlerischen Mitteln auszudrücken und zu bearbeiten.
Paula versteht sich als Teil der kommunalen Kinder-Kulturarbeit. Sie arbeitet mit Familien, Kindergärten, schulischen wie außerschulischen Bildungseinrichtungen sowie mit örtlichen und regionalen kulturellen Einrichtungen zusammen, um gemeinsam mit ihnen neue Impulse für das gesellschaftliche und kulturelle Leben unseres Gemeinwesens zu geben.


Unser Leitbild

Kunstschule PAULA -
Der Ort für Kreativität in Worpswede





Ein vielfältiges Angebot …
Wir, die Kunstschule Worpswede Paula, sind das außerschulische, kunst- und kulturpädagogische Bildungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Worpswede.

Wir betreiben auf vielfältige Weise künstlerisch-ästhetische Bildung, die richtig Spaß macht.

Kunst verstehen wir in diesem Zusammenhang als wichtigen Baustein zur umfassenden Persönlichkeitsentwicklung und kulturellen Bildung.


… an einem traditionellen Ort …
Die regionale und traditionelle Verankerung der Kunstschule in Worpswede bietet uns die Chance, aus Konstanz und Vertrautheit heraus neue und innovative Wege zu gehen.

Die Namensgeberin der Kunstschule, Paula Modersohn-Becker, ist für uns wegweisend im Hinblick auf ihren Mut, etwas Neues zu wagen, über die eigenen Grenzen hinaus zu gehen und moderne künstlerische Entwicklungen zu verfolgen und umzusetzen.

Als Kunstschule im „Weltkunstdorf“ greifen wir jedes Jahr aktuelle und kommunale Themen auf, bewegen uns in der Linie der künstlerischen Tradition und entwickeln diese weiter.


… in hochwertiger Qualität …
Unsere Dozenten sind anerkannte Künstler und erfahrene Kunstpädagogen, die überregional bekannt sind, regelmäßig ihre Arbeiten veröffentlichen und auf dem neuesten Stand des aktuellen Kunstgeschehens sind.

Die Konzeption und Durchführung der Kurse und Projekte erfolgt auf hohem Niveau.

Wir arbeiten interdisziplinär und multimedial. Wir fordern heraus und fördern individuell.

Wir arbeiten „im öffentlichen Raum“, sind immer aktuell und suchen den künstlerischen Dialog mit anderen kulturellen Anbietern.

Wir bilden durch vielfältige Kooperationen mit örtlichen Kulturträgern ein kulturelles Netzwerk.


… getragen von engagierten Menschen
Der Verein Kunstschule Worpswede Paula wird durch aktive und tatkräftige, kunst- und kulturinteressierte Mitglieder getragen.

Der Vorstand als ausführendes Organ der Mitgliederversammlung steht in enger Kommunikation mit den Mitgliedern und den Dozenten.

Nach außen verstehen wir uns als wichtigen, unverzichtbaren Teil des Kulturangebotes und -geschehens in Worpswede, intern sind die gemeinsamen Interessen der Mitglieder und die Freude an der Beschäftigung mit Kunst für uns wegweisend.





PAULAS Geschichte
PAULAS Schwerpunkt - Projekte


Vor PAULAS Zeit.


1995 "Stolpersteine"
Die Gemeinde Worpswede in Kooperation mit einer niedersächsischen Kunstschule und dem SOS-Kinderdorf Worpswede.
Kinder greifen in die Gestaltung ihres Umfeldes ein, in dem sie Holzpfähle (z.T. eher als ästhetischer Eingriff, z.T. durch Schrift und Bild mit Inhalten belegt) bauen, bemalen und im Ort aufstellen.

1996 "Worpsweder Wasser-Wunder-Welten"
Die Gemeinde Worpswede in Kooperation mit einer niedersächsischen Kunstschule und dem SOS-Kinderdorf Worpswede.
Fantasiegeschichten zur Seefahrt und dem Meeresgetier mit selbstgemischten Farben, verschiedenen Maltechniken auf Pappe, Papier, Stoff etc. Gemeinschaftsbilder.

1997 "Der Riese Hüklüt und das Teufelsmoor"
Die Gemeinde Worpswede in Kooperation mit einer niedersächsischen Kunstschule und dem SOS-Kinderdorf Worpswede.
Sage von der Entstehung des Weyerberges durch den Riesen Hüklüt. Entwicklung der Handlung, der Rollen, der Kostüme und des Bühnenbildes. Mit einer öffentlichen Abschlussvorführung.

1998 "Das Teufelsmoor - Torfbagger, Moorgeister und braunes Wasser"
Die Gemeinde Worpswede in Kooperation mit einer niedersächsischen Kunstschule, KünstlerInnen aus Worpswede, der WTG Worpswede, der Biologischen Station Osterholz und der Jugendherberge Worpswede.
Eindrücke aus der Landschaft im Teufelsmoor, Torfindustrie und Abbauflächen, Himmel, Erde, Pflanzen und Tiere im Moor etc. in Tanz, Bewegung, Theaterspiel, Farbe, Ton und Metallarbeiten umsetzen.


PAULA schreibt Geschichte

2000 "Güterzug"

PAULA in Kooperation mit der Künstlergruppe Das letzte Kleinod und der Kunstschule Bederkesa KUBE e.V.
Ein Güterzug wurde mit den Materialien der Landschaft beladen. Kinder ab 9 Jahren arbeiteten mit Ton, Torf und Weidenruten. Die entstandenen Werke wurden für ein gemeinsames Abschlussfest im Güterwaggon installiert, ausgestellt und vorgeführt.

2001 "Altes Ägypten"
PAULA in Kooperation mit dem SOS-Kinderdorf Worpswede.
Kinder ab 6 Jahren arbeiteten eine Woche in verschiedenen Werkstätten zu dem Thema "Ägypten". Im Rahmen des Projektes fand ein Museumsbesuch im Ort und eine Filmvorführung zum Thema statt. Kinder erstellten eine Website zum Osterprojekt. Das Projekt endete mit einer öffentlichen Abschlussfeier.

2001 "Mit den Füßen im Moor - mit dem Kopf in den Wolken"
PAULA in Kooperation mit dem Nils-Stensen-Haus.
Eine kreative Woche für Eltern und Kinder. Die Erwachsenen arbeiteten in 3 Werkstätten im Nils-Stensen-Haus. Die Kinder arbeiteten in zwei Werkstätten in der Kunstschule Paula. Am Nachmittag bauten die Erwachsenen und die Kinder gemeinsam einen Lehmofen oder machten eine Moorwanderung. Es fand ein gemeinsames Abschlussfest bei der Kunstschule statt.

2001 "Mosaik"
Kinder gestalteten die Außenfassaden der Kunstschule PAULA. Es fand ein öffentliches Abschlussfest statt. Das Projekt wurde vom Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V. gefördert.

2002 "Wir bauen eine Videoorgel und einen Roboter, der laufen kann"
In einer Vormittagsgruppe und einer Nachmittagsgruppe wurde eine Videoorgel gebaut. Am Donnerstag begann der Roboterbau. Beide Einheiten wurden am Freitag bei dem gemeinsamen Abschlussfest zusammengeführt. Das Projekt "wir bauen eine Videoorgel..." war das erste multimediale Projekt der Kunstschule PAULA. Das Projekt wurde vom Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V. gefördert.
In der Fachzeitschrift "Kunstschulen verbinden" II/2002 erschien ein Artikel zu dem Projekt.

2002 "Mit den Füßen im Moor - mit dem Herzen in Afrika"
PAULA in Kooperation mit dem Niels-Stensen-Haus.
Eine der Kreativwochen für Eltern und Kinder. Das Angebot Tanz/Entspannung,
Be-Malen von Körper, Stoffen und Papier sowie die Arbeit mit Stimme und Rhythmus für die Erwachsenen fand im Niels-Stensen-Haus statt. Das Angebot "Holzwerkstatt... womit spielen Kinder in Afrika?" für Kinder und die Videowerkstatt für die Jugendliche fand in der Kunstschule PAULA statt. Die Aktionen, wie afrikanisches Kochen an der Feuerstelle, die Exkursion ins Überseemuseum und der Filmabend wurden gemeinsam mit den Erwachsenen und Kindern durchgeführt. Es fand ein gemeinsames Abschlussfest in der Kunstschule PAULA statt.

2002 "Alles eine Frage der Perspektive !"
….war eine Weiterentwicklung des Projektes "wir bauen eine Videoorgel und einen Roboter der laufen kann!"
Durchgeführt wurde das Projekt in der Rautendorfer Schule mit 41 Kindern. Es wurde in einer Vor- und einer Nachmittagsgruppe gearbeitet. 20 Kinder arbeiteten mit der Blue-Box, 21 Kinder erarbeiteten einen Roboter.
Das Projekt wurde vom Landesverband der Kunstschulen in Niedersachsen e.V. gefördert.
In der TAZ-Bremen erschien eine Bildreportage.

2003 "Verrückte Vögel" Osterwerkstatt
Eine Woche bauen Kinder "verrückte Vögel" aus Materialien wie Federn, Holzwolle, Watte, Farben usw. Geschöpfe ihrer Fantasie. Angeregt durch eine Exkursion ins Vogelmuseum Osterholz-Scharmbeck wurde die Vogelwelt aus unserer Region gezeichnet. Aus den Skizzen wurden fantasievolle Geschöpfe entwickelt.


2003 "Mit den Füßen im Moor - mit dem Wanderstab zwischen den Sternen"
PAULA in Kooperation mit dem Niels-Stensen-Haus.
Eine der Kreativwochen für Eltern und Kinder. Das Angebot Tanztheaterwerkstatt und die Bildhauerei für die Erwachsenen fand im Niels-Stensen-Haus statt. Das Angebot für Kinder, die Videowerkstatt für die Jugendliche und das gemeinsames Abschlussfest fanden in der Kunstschule PAULA statt.

2003 "Höhlen-Feuer-Drachen"
Eine Woche lang können Kinder ab 6 Jahre räuchern, schwärzen, kokeln. Die DrachenbauerInnen bauen die Drachin Ruach, die HöhlenbauerInnen erschaffen und gestalten die Behausung der Drachin Ruach und die Hüter der Feuers erschaffen in ihrer Drachenmöbelwerkstatt die Sitzmöbel für die Drachenzusammenkünfte.
Dieses Projekt wurde durch den Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen gefördert.

2004 "Nemo und seine Freunde suchen Ostereier!" Osterwerkstatt
Die Projektwoche begann mit einer Exkursion zum großen Aquarium in die Kreissparkasse Osterholz. Angeregt durch die Unterwasserwelt mit ihren bunten Fischen, Korallen und Muscheln, wurden in der Kunstschule fantasievolle Fische und leuchtende Korallen aus Pappmache und Farbe erschaffen. Ein Raum im Nebengebäude der Kunstschule wurde zur Unterwasserwelt gestaltet, indem die entstandenen Objekte integriert wurden. Die Außenwand des Raumes wurde bemalt und lud die Besucher, durch die Fenster einen Blick auf die Raumgestaltung zu werfen.

2004 "Mit den Füßen im Moor – Mit den Sinnen am Meer"
Kooperation mit dem Niels-Stensen-Haus.
An der Kreativwoche für Eltern und Kinder nahmen 13 Familien teil. Das bildhauerische Angebot und das darstellende Spiel für die Erwachsenen, sowie das Angebot Bildhauerei und Schwertkampf Kendo für die Jugendlichen, fand im Niels-Stensen-Haus statt. Das Angebot kreatives Gestalten für die Kinder wurde in der Kunstschule PAULA durchgeführt. Ein gemeinsames Abschlussfest fand in der Kunstschule PAULA und im Niels-Stensen-Haus statt.

2004 "Insektenzoo"
In dem Atelier Tor 47 am Güterbahnhof in Bremen flexten, schweißten, schmirgelten und hämmerten die TeilnehmerInnen des Projektes Insekten. Aus den Schrottteilen, die zuvor auf einem Schrottplatz gesammelt wurden, entstanden Libellen, Bienen, geheimnisvolle Käfer und Ameisen in überdimensionalen Größen.
Das Projekt wurde von der Jugendstiftung der Kreissparkasse Osterholz gefördert.

2005 "Rauminstallation"
Nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Bild von Paula-Modersohn Becker "Der barmherzige Samariter" (1907) wurde ein Bühnenbild, das die einzelnen Elemente in einem begehbaren „Raum-Bild“ zusammenführt, gestaltet. Alle Bildelemente wurden malerisch und bildhauerisch umgesetzt und zu einem neuen Ausdruck gebracht.
Die Maler gestalteten den Hintergrund der Rauminstallation mit leuchtenden Acrylfarben auf großen Leinwänden und Stoffbahnen. Der kreative Umgang mit Farben, Farbflächen und Formen wurde experimentiert und erforscht.
Die Landschaftsgestalter gestalteten die Bildelemente wie z.B. den Hügel, den Baum und stellten diese plastisch und malerisch mit ungewöhnlichen Materialien dar. Es wurde gemalt, gebaut, geklebt, gerissen, geschnitten..
Eine dritte Gruppe gestaltete den Esel aus Paulas Bild richtig groß und hauchte ihm Eselleben ein. Das Gasthaus im Hintergrund wurde aufgebaut, mit Fenstern, Tür, Schornstein und allem, was ein schützendes Haus haben sollte.
Das Projekt wurde von "5000xZukunft" der Aktion Mensch gefördert. Das Projekt wurde von dem Filmteam "Flimmern und Rauschen" aufgenommen und am 18. 04 2005 im Offenem Kanal gesendet.

2005 "In einer Glückshaut geboren" oder Eintauchen in die Märchenwelt
An zwei Tagen haben sich 4 bis 7 jährige Jungen und Mädchen ganz in der Welt der Märchen der Gebrüder Grimm bewegt. Sie schlüpften in Märchenrollen, spielten Szenen nach, malten und bastelten. Für die kurze Dauer des Projektes entstanden in einer unglaublichen Produktivität - eine Hölle und ein Fährschiff, eine Mühle, ein Fluss und ein Baby in der Schachtel. Dazu ganz viele Figuren wie - böser König, Glückskind, Eltern des Glückskindes, Prinzessin, Müller und Müllerin, Wächter, Teufel, Räuber- und Teufelsgroßmütter. Es entstanden Bilder mit den Szenen von Räuberhaus im Wald, verödetem Brunnen und verdorrtem Baum....-
Und all dies wurde abschließend in der Ausstellung zum Märchen "Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren", die anlässlich des 5 jährigen Bestehens der Kunstschule Worpswede PAULA im Foyer des Kreishauses Osterholz-Scharmbeck gezeigt wird.

2005 "Wenn es Weihnachten wird…"
unter diesem Motto leitete die Bremer Bildhauerin Annette Bußfeld in der alljährlichen Weihnachtswerkstatt bei Paula Kinder im Grundschulalter an, Fabelwesen, Zaubertiere oder Lichtgestalten aus Stein zu bilden.
Mit Raspel, Säge und Feile entstanden aus weißem Ytonstein Engel, Madonnen und Tiergestalten, deren Oberflächen am zweiten Tag gestaltet wurden, indem sie mit Stoff, Wolle Holzspäne oder anderem Material beklebt und bemalt wurden. Zum Abschluss der Veranstaltung erzählte jedes Kind bei Kerzenlicht eine Fantasiegeschichte zu seinem "Kunstwerk".

2006 "Osterwerkstatt für Kinder und Eltern"
Es sollte zu Ostern etwas "Anwachsendes, Wölbendes" entstehen, "lebendige und sprießende Formen…".
Tagelang wurde in der Kunstschule Paula gefeilt und geklopft, mit Stein, Ton, Farbe und Gips intensiv gearbeitet. Neben Kindern standen Erwachsene gemeinsam an den Werktischen der Kunstschule und formten Speck- und Tuffsteine zu Figuren. Jungen und Mädchen kneteten Ton und bemalten die geschaffenen Formen mit bunten Farben. Was zuerst als Hohlform in Gips entstand, ob Eiform oder zwei Finger als Hasenohren in einer Landschaft, wurde vom Negativ zum Positiv. Zu Schluss wurden die geschaffenen Kunstwerke in einem Nest dekoriert, aus Stöcken und Moos, die zuvor im Wald gesammelt wurden.

2007 "100. Todestag Paula Modersohn-Becker"
Das Jahr 2007 des 100. Todestages unserer Namensgeberin Paula Modersohn-Becker, war natürlich auch unser Thema. "Auf PAULAs Spuren" konnten Kinder nachforschen, wie Paula und die Menschen ihrer Zeit vor 100 Jahren gelebt, gemalt und gearbeitet haben. Mit Block und Zeichenstift entstanden Skizzen in der Natur, anschließend wurde mit Leinwand, Staffelei und selbst gemachten Farben gearbeitet. Texte von Paula und ein gemeinsamer Museumsbesuch dienten hierfür als Anregung.

2008 "Robin Hood in der Marcusheide"
Marodierende Banden zogen durch die Marcusheide am Weyerberg in Worpswede. Grund war, dass sich an einem Wochenende der Wald am Weyerberg in den Sherwood Forest verwandelte. Für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren veranstaltete die Kunstschule Paula "Robin Hood in der Marcusheide", einen Workshop, der in dieser Form zum ersten Mal angeboten wurde. Abenteuer, Rollenspiel, handwerkliche Betätigung und Kreativität waren die Bestandteile des Workshops für Kinder, der bei diesen großen Anklang fand.

2009 "Projekttag der Grundschule Erichshof aus Weyhe"
Anlass war die Umbennung der Schule in "Paula Modersohn-Becker-Schule". Da unsere Kunstschule bereits den Namen der berühmten Worpsweder Künstlerin im Namen trägt und unsere Dozenten ein breites Kreativangebot anbieten können, bot es sich natürlich an, diesen Projekttag für 160 Schülerinnen und Schüler durch uns gestalten zu lassen. Mit dem Skizzenblock ging es durch Worpswede. Ganz eigene Blickwinkel und Details konnten auf Papier sichtbar werden beim Besuch der "klassischen" Worpsweder Sehenswürdigkeiten. Die Bildhauerinteressierten konnten den Namenszug "Paula Modersohn-Becker" auf einzelnen Ytong-Quadern mit Feilen, Hämmern und Bildhauereisen entstehen lassen. Die einzelnen Quader wurden mit viel Fantasie bunt bemalt und so entstand ein Mauermosaik. Landschaften, Skulpturen oder 3 D-Gemälde entstanden aus Fundstücken aus der Marcusheide. Zunächst wurde dort im Wald gesammelt, meist Naturmaterialien die dann später zu Kunstobjekten verarbeitet wurden.

Beitrittserklärung


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